ADVENTSZEIT

Heilig Abend

 

Alle Türchen des Adventskalenders sind geöffnet. Die vielfältigen Themen haben den Kalender schön bunt gemacht. Da gab es ein Sternenkarussell, Kerzen, Winterrose, Wichtel, Engel, Rezepte, Tiere, die an Heilig Abend sprechen, Schuhe für den Nikolaus, ein Buch, ein Puppenpaar usw. Ich hoffe, es hat euch Freude gemacht meine Seite zu besuchen. Wenn ich auch abends manchmal nicht wusste, was am anderen Tag hinter dem Türchen auftauchen sollte, so war ich dennoch mit Begeisterung dabei. Jetzt kommt eine kleine Weihnachtspause und dann warten auch schon viele Fotoprojekte auf mich. Ich freue mich darauf!

Frohe Weihnachten!

 

Ein Klick in die Fotos, öffnet die Türchen in groß.

 

 

23. Dezember

22. Dezember

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

Dein Kleid will mich was lehren:

Die Hoffnung und Beständigkeit

Gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

Dein Kleid will mich was lehren.


Ernst Anschütz


21. Dezember

In jedem Winter 

steckt ein zitternder Frühling, 

und hinter dem Schleier jeder Nacht 

verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

 

Khalil Gibran


20. Dezember

Die Christrose


In der schweigenden Welt, 

Die der Winter umfangen hält, 

Hebt sie einsam ihr weißes Haupt; 

Selber geht sie dahin und schwindet 

Eh’ der Lenz kommt und sie findet, 

Aber sie hat ihn doch verkündet, 

Als noch keiner an ihn geglaubt.


Johannes Trojan (1837 - 1915)


19. Dezember

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten...

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?" "Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht. Das Reh sagte "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern." "Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schoen schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache." "Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten." "Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten." "Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten." "Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen." "Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt. "Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"

***

Dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen können, wissen aber alle, oder....?


18. Dezember

Eine Winterrose. Tapfer steht sie da und trotzt der Kälte.


17. Dezember

Hier nochmal  Fotos von Britta. Bei diesen Augen fallen mir immer Sterne ein.

Ab heute bis zum 26. Dezember sind Sternschnuppen am Himmel zu sehen; die meisten sind in der Nacht vom 22. auf 23.12. zu erwarten. 


16. Dezember

Wer kennt das nicht: Das besinnlichste Fest droht unter dem Einkaufsstress und mit der Vorbereitung für die Weihnachtstage den eigentlichen Sinn zu verlieren. Jahr für Jahr probiere ich Varianten der Planung mit weniger oder mehr Erfolg durch. Für mich habe ich erkannt, dass das Fest der Feste nur gemütlich wird, wenn man gar nicht viel von seinem gewohnten Alltag abweicht. So habe ich in diesem Jahr einen ganz schlichten Plan entworfen. Es gibt kleine, aber feine Gerichte - auch zu Heilig Abend. Die Geschenke sind eingepackt und ich bin bei Punkt 4 angekommen. In der Zeit der "Entspannung" werde ich Dinge machen, nach denen mir der Sinn steht. Dabei sind ganz sicher: Bücher lesen, ein Weihnachtskonzert und schöne Spaziergänge. Überhaupt finde ich, dass Rituale etwas ganz besonderes haben. Gerade in der schnellen modernen Zeit mit High-Speed-Vernetzungen ist das Entschleunigen sehr wichtig. So ist für mich das Weihnachtsfest feiern wie früher ein ganz besonderer Entschleuniger. So wünsche ich allen, dass jeder für sich einen ruhigen Weg zur Weihnachtsfeier findet.

 

Das obige Buch hat mir meine Tochter geschenkt. Senta Berger mag ich sehr und deshalb bin ich so froh über dieses Geschenk! Bei manchen Büchern kann ich nicht anders, ich lese schon mal den Schluss. Ich will euch teilhaben lassen an der letzten Seite dieses Buches, an den letzten Worten:

 

Gib mir die Hand, Papa.

Wir fliegen zusammen.

So schön ist die Welt, wenn man fliegen kann.

Küß mir doch nicht die Hand, Papa. Ich bin ja dein Kind.             © Senta Berger 


15. Dezember

Tolle Gerichte, die helfen, die Feiertage stressfreier zu gestalten.

Ich liebe Gerichte, die man gut im Vorfeld zubereiten kann und die es nicht erforderlich machen, nur in der Küche zu stehen. Da wir gestern Gäste hatten, gab es heute ein Resteessen. Fast möchte ich behaupten, dass dieses Gericht heute noch besser war als gestern. Gern hätte ich meine Ciabatta-Brötchen mit auf dem Foto gehabt, aber die waren sehr schnell verschwunden. Den Teig für die Brötchen setze ich abends an. Über Nacht geht er im Kühlschrank auf und kann am anderen Morgen gleich verarbeitet werden. Während die Brötchen backen, rühre ich die Suppe an. Alles kommt einfach zusammen in den Topf. Ich schneide immer Putenschnitzel in kleine Streifen. Das geht am schnellsten. Sind die Brötchen gebacken, kommt die Suppe in den Backofen. Ich habe dann schon frei und kann mich für die Gäste schick machen. Hat die Suppe ihre Zeit im Backofen hinter sich, kann sie auch schon serviert werden. Hier sind die Rezepte. Ein gutes Gelingen!


14. Dezember

Der dritte Adventssonntag erinnert an Johannes den Täufer als Vorbote Jesu Christi. In der Adventszeit bereiten sich die Christen auf das Fest zur Geburt des Herrn an Weihnachten vor. Der erste Adventssonntag ist der Anfang des christlichen Jahreskreises. Mit dem Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend.

13. Dezember

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte 

Ein milder Stern herniederlacht. 

Vom Tannenwalde steigen Düfte 

Und hauchen durch die Winterlüfte, 

Und kerzenhelle wird die Nacht. 

Mir ist das Herz so froh erschrocken, 

Das ist die liebe Weihnachtszeit! 

Ich höre fernher Kirchenglocken 

Mich lieblich heimatlich verlocken 

In märchenstille Herrlichkeit. 

Ein frommer Zauber hält mich wieder, 

Anbetend, staunend muß ich stehn; 

Es sinkt auf meine Augenlider 

Ein goldner Kindertraum hernieder, 

Ich fühl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

Theodor Storm


12. Dezember

Beim Durchsehen meiner Fotofestplatte kam ich zu einem Bildordner, der nur Fotos von unserem Ike beinhaltete. 15 1/2 Hundejahre habe ich in Fotos festgehalten. Dabei sind auch Fotos, auf denen er als Welpe durch den ersten Schnee purzelte und auch Schneefotos von Jahren danach. Damals war ich noch in den Anfängen meiner Bildbearbeitungen und was daraus entstanden ist, zeige ich heute. Leider ist es eine kleine Datei. Die Qualität ist nicht so gut.


11. Dezember

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,

Aber als Knecht Ruprecht schon

Kommt der Winter hergeschritten,

Und alsbald aus Schnees Mitten

Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,

Bunt auf uns herniedersah,

Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,

Und das Jahr geht auf die Neige,

Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,

Heute bist du uns noch fern,

Aber Tannen, Engel, Fahnen

Lassen uns den Tag schon ahnen,

Und wir sehen schon den Stern.


Heinrich Theodor Fontane

10. Dezember

Bäume leuchtend, Bäume blendend,

Überall das Süße spendend,

In dem Glanze sich bewegend,

Alt und junges Herz erregend -

Solch ein Fest ist uns bescheret,

Mancher Gaben Schmuck verehret;

Staunend schaun wir auf und nieder,

Hin und her und immer wieder.


J.W. v. Goethe

9. Dezember

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wenn ich mich aber in meinem weihnachtlichen Blog umsehe, dann erkenne ich, dass dieses Thema eindeutig zu kurz kommt. Darum zeige ich euch heute ein Paar, das sich sehr mag. Sind sie nicht bezaubernd?

 

 

8. Dezember

7. Dezember

Engel umschweben uns,

Wo wir auch gehn,

Engel umgeben uns,

Wie wir uns drehn.


Doch wir erkennen sie

Nicht in dem Licht,  

Und zu benennen sie 

Wissen wir nicht.


Selber zu blenden uns

Scheinet der Glanz,

Wir von ihm wenden uns

Halb oder ganz. 


Aber nun haben wir

Engel ein Paar, 

Denen ja gaben wir

Namen fürwahr.

Und nicht vergaßen wir:

Wirklich einmal  

Selber besaßen wir 

Leiblich den Strahl.


Sollten wir wenden uns

Ab von dem Glanz? 

Sollten verblenden uns

Halb oder ganz?


Nein!  wir erkennen euch

Freudig im Licht, 

Und zu benennen euch

Zweifeln wir nicht.


Lächelnd ihr gebet uns

Wohl zu verstehn, 

Dass ihr umschwebet uns,

Wo wir auch gehn. 

 

Friedrich Rückert


*

Es ist Vollmond. Die Nacht vom 06. auf 07. Dezember war mit fast 16 Stunden die längste Vollmondnacht des Jahres. Kurz nach Mitternacht nahm der Mond die höchste Vollmondposition des Jahres ein. Wer keinen Schlaf finden konnte, hat nun hiermit die Erklärung. Die Daten dazu habe ich, wie auch mein Sternenwissen, von Hans-Ulrich Keller.

*


6. Dezember

Es ist soweit: Heute kommt der Nikolaus. Wenn ihr eure Schuhe aufgestellt habt, legt er Geschenke und feine Leckereien hinein. Doch warum stellt man gerade seine Schuhe vor die Tür oder hängt Strümpfe auf? Das mit den Schuhen war nicht immer so. Früher kam alles auf einen Haufen vor die Tür. Das gab dann meistens einen ziemlichen Durcheinander beim Suchen. Dann kam man auf die Idee, die Geschenke in die Gegenstände zu stecken, die sowieso zum Trocknen vor der Tür standen. Das waren dann meistens Schuhe und Socken. 


Auch ich hatte meine Schuhe aufgestellt. Keine Stiefel. Ich wünschte mir ein kleines feines Geschenk und das passte sehr gut in den Schuh... vielmehr daneben.


5. Dezember

Über die Weihnachtswichtel

Es gibt den Wicht und den etwas kleineren Wichtel. Es ist nicht so ganz klar, ob sie nur Phantasiegeschöpfe sind oder ob es sie wirklich gibt. Doch überall, wo man sie gesehen hat, weiß man, dass sie dienstbare kleine Geister sind, die dem Menschen Gutes tun. Ohne dass der Mensch dies bemerkt, gehen sie ihm bei der täglichen Arbeit zur Hand. Dort wo sie leben, können die Menschen gewiss sein, dass die Wichtel auf sie achten und sie vor Gefahren warnen. Weihnachtswichtel haben ein Zusatzkönnen. Sie kennen sich bestens aus mit der Tradition zum Weihnachtsfest. Wie der Schriftsteller Sven Nordquist in seinem Buch „Geheimnis der Weihnachtswichtel“ beschreibt, bekommen die Wichtel zu Weihnachten von ihren Menschen für ihre Dienste im zu Ende gehenden Jahr einen Teller weihnachtlichen Reisbrei, mit einem großen Klecks Butter drauf, bereit gestellt. Doch gerade die Menschen sind in der Weihnachtszeit durch ihren Stress sehr nervig und vergessen viel….. Ach, die armen Weihnachtswichtel!! Ihr könnt euch denken, was dann in der Geschichte passiert. Nein?? Dann schnell in den Buchladen und das Buch kaufen!

Doch wer ist die „Mutter“ dieser süßen Wichtelpuppen? Ich habe nachgesehen: Brigitte Frigast ist es und auf ihrer website : http://www.frigast.com/ gibt es eine tolle Auswahl der schönsten Wichtel und Engel. Habt ihr auch einen Weihnachtswichtel Zuhause oder vielleicht sogar eine kleine Wichtelfamilie? Ich bin mir nicht so ganz sicher, aber es gibt Tage, da denke ich schon, dass da welche sind. Doch mehr will ich darüber nicht erzählen. Es muss ein Geheimnis bleiben!


4. Dezember

Heute durften wir den ersten Schnee genießen. Der erste Blick aus dem Fenster in den Garten hat mich richtig froh gemacht. Es sind stille Tage. Der weihnachtliche Stress hat sich noch nicht eingestellt. Es sind aber auch dunkle Tage und so brennen die Kerzen auf der Terrasse und hier in der Wohnung fast den ganzen Tag über. Sehr gern lese ich die Berichte von Hans-Ulrich Keller über die Sterne. Er schreibt über den winterlichen Charakter des Sternenhimmels und dass der Stern Kapella zu den sechs hellsten am Firmament gehört. 42 Jahre ist das Licht von Kapella zur Erde unterwegs. Auch ich lasse hier die Sterne "fliegen".

Unter der Glaskuppel auf meinem Foto steht ein kleines Sternenkarussell. Wenn die Kerze angezündet wird, dreht es sich und die Sterne fliegen....und der kleine Silberhirsch schaut zu...

3. Dezember

Was steckt im Umschlag? Der Adventskalender zeigt heute die Auflösung.

 

2. Dezember

1. Dezember

Im Monat Dezember will ich es in meinem BLOG etwas anders handhaben. Täglich öffnet sich bis Weihnachten ein Türchen mit einem Motiv aus dem täglichen Post. Lassen wir uns überraschen, wie der Kalender bis Heilig Abend ausschaut.

 

Zu meiner Weihnachtsseite: KLICK

 

© Ingrid M. Wolf


*

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