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Durch den Trossachs Nationalpark Richtung Westküste

 

Lang ist der Aufenthalt an einem Ort bei einer Rundreise nicht. Nach 2 Nächte in Drymen fuhren wir am Loch Lomond vorbei und ein Stück durch den Trossachs Nationalpark und begaben uns auf den Weg Richtung Westküste. Unser Ziel sollte das Städtchen Oban sein. Doch von Oban berichte ich in meinem nächsten Post.

 

 

Ich hätte mir gewünscht, dass ein blauer Himmel sich in diesem schönen See spiegelte, doch es war ein grauer Tag und wir waren froh, dass uns trockene Momente am See vergönnt waren. Loch Lomond ist flächenmäßig der größte See des Vereinigten Königreichs. Er ragt wie eine Schwertspitze von den Lowlands in die Highlands hinein und wird deshalb auch das Tor zu den Highlands genannt. 

 

 

Das beliebteste Lied über diesen See heißt: "The Bonnie Banks o´ Loch Lomond". Es ist ein trauriges Lied; denn es ist ein Lied des Abschieds und der Toten. Es gibt verschiedene Deutungen über den Liedtext, doch egal wie man ihn deutet, in der ganzen Welt wird mit größter Leidenschaft dieses Lied gesungen. Wie ich irgendwo las, gefiel dem 1. FC Köln die Melodie so gut, dass er sie für sein Vereinslied "Mer stonn zu dir FC Kölle" benutzte.

 

 

Diese Aufnahme habe ich auf der herrlich dekorierten Terrasse des Duck Bay Hotels aufgenommen, die fast in den See hinein ragte.

 

 

Der Weg von den Trossachs zur Westküste zeigte uns abwechslungsreiche Landstriche. Ein wunderschönes Gebiet mit engen Straßen, die von kräftigen Farnen und Blumen gesäumt wurden und immer dazwischen Viewpoints, die den Blick auf einen See freigaben.

 

 

Als wir über diese Steinbrücke fuhren und mein Blick nach rechts gelenkt wurde, habe ich nur gejubelt. Von da an habe ich nur überlegt, wie ich auf diese Brücke komme, um diesen Blick aufnehmen zu können. Diese alte Steinbrücke wurde stark befahren, wenn auch immer nur einspurig und sie war ganz schön hoch. Beim Bummel durch das pittoreske Kleinstädtchen Inveraray am Loch Fyne blickte ich immer wieder überlegend zurück.

 

 

Schöne Häuser und idyllische Szenen erwarteten uns in dem Städtchen und am Loch Fyne.

 

 

Nach dem Mittagessen stand dann auch unser Plan fest, wie ich zu meinem Bild komme. Mein Mann fuhr wieder über die Brücke und blieb direkt dahinter in einer kleinen Ausbuchtung stehen. Ich stieg aus und wartete, bis der Verkehr aus der anderen Richtung kam und lief dann schnell dicht an der Mauer zu dem höchsten Punkt der Brücke. Und dann hatte ich dieses bezaubernde kleine georgianische Schloss Inveraray vor mir und konnte meine Fotos machen. Sagt, hat sich der Aufwand gelohnt? Ich meine JA, JA!

 

 

 

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